Maca

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Maca (Lepidium meyenii) ist eine Wurzel-Pflanze, die als Lebensmittel beliebt ist. Die traditionelle Erntepflanze aus den Anden wurde bereits von den Inka aufgrund ihrer Wirkung hoch geschätzt. Die Knolle, eine dem Radieschen ähnliche Wurzel, wird meist getrocknet und gelagert – in dieser Form ist sie sieben Jahre und länger haltbar. Sie ist eine Verwandte des Rettichs, ihr Geschmack erinnert an Butterscotch.

...denn sie steckt voller Vitamine und Mineralstoffe

Die Maca Wurzel ist eine besonders nahrhafte Pflanze mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen. Sie wird seit Jahrhunderten in den hohen Anden angebaut. Als Kulturpflanze in rauer Umgebung diente die Wurzel seither als wichtige Nahrungsgrundlage für die peruanische Bevölkerung seit der Inka-Zeit. Mit dem Ginseng hat sie dagegen biologisch nichts zu tun.

Die Wurzelkraft als Kapseln oder Pulver

Angewandt wird die Knolle heutzutage meist als Tablette, Kapsel oder Pulver, das leicht weiter verarbeitet werden kann. Die Kapseln bieten ein leicht zu handhabendes Nahrungsergänzungsmittel, das Pulver ist vielfältig einsetzbar. Der direkte Bezugsweg für die Maca Produkte ist der Versand. Im Versand können die Maca Kapseln oder Pulver in kleinen oder großen Mengen je nach Bedarf direkt geliefert werden. Maca wird hier als getrocknete Knolle, als Pulver, in Kapsel- oder Tablettenform im Versand angeboten.

Die Nährstoffe der Pflanze:

Diese Wurzel ist voll wertvoller Substanzen, die sich positiv auf den Organismus auswirken können:

 
  • Die frische Maca besteht zu 80% aus Wasser.
  • Die getrocknete Frucht besteht zu: 59% aus Kohlenhydraten, 10.2% Proteine, 8.5% Ballaststoffen, 2.2% Fett, mit einem großen Anteil essentieller Aminosäuren, Linol-, Palmitin-und Ölsäure.
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Mineralstoffreich ist die Knolle mit hohen Anteilen an Kalzium, Magnesium, Eisen, Jod, Zink, Silizium, Kalium, Sodium, Kupfer, Mangan und Phosphor. Außerdem ist sie reich an Vitaminen wie: Vitamine B1, B2, B3, B12, Vitamine C, D und E. Antioxidantien, die freie Radikale im Körper auffangen und neutralisieren können – und die Körperzellen dadurch vor Schäden schützen. Das sind die Vitamine C und E, sowie Mineralstoffe, wie Kupfer und Zink, ungesättigte Fettsäuren und natürliche Flavonoide. Diese Antioxidantien sind in Maca in erheblichen Mengen enthalten.

 

Die nährstoffreiche Wurzelknolle sorgt zudem für einen natürlichen Hormonausgleich mit gesundheitsfördernder Wirkung. Mit ihren vielen Vitaminen und Mineralstoffen wirkt sie grundlegend krankheitsvorbeugend. Der Versand von Maca Kapseln, Tabletten oder Pulver ist einfach und bequem. Im Einzelhandel ist die Wurzel schwer zu finden und oft teuer. Dagegen besticht der Versand mit überzeugenden Preisen – für die natürliche Frucht, die Maca Kapseln oder das Maca Pulver.

Wie nimmt man die Wirkstoffe am besten zu sich?

Die Maca Wurzel kann beispielsweise als Pulver Getränken einfach zugeführt werden, Smoothies, Säfte, Shakes und sogar alkoholische Getränke bieten sich hierfür an. Das rohe Pulver der Knolle eignet sich dadurch hervorragend für die Rohkost-Ernährung. Als Nahrungsergänzungsmittel können die Tabletten und Kapseln natürlich auch bloß mit Wasser eingenommen werden. Mehr Spaß verspricht zum Beispiel dieses Rezept: Papaya, etwas Kondensmilch, ein Ei, Honig und Vanille – mit dem Pulver, Kapseln oder eingeweichten Früchten eingenommen ein erstklassiger urlaubsreifer und vitalisierender Shake! In Südamerika wird mit der Pflanze gerne gekocht: etwa Porridge (Mazamorra), Marmelade oder Pudding. Oder sie wird Honig und Früchten beigemischt. Ein einheimisches Rezept ist er vitalisierende Drink Maca Chichi. Mit Mehl vermischt können daraus Brot oder Kekse gebacken werden. Weiterhin wird mit den gerösteten erdigen Hypokotyl Wurzeln eine Art Kaffee zubereitet.

 

Dosierung – Wieviele Kapseln werden empfohlen?

Handelsüblich wird die MaMacaca Wurzel vorrangig als Pulver, in Kapseln oder als Tabletten vertrieben. Die meisten Kapseln und Tabletten hier enthalten durchschnittlich 500mg gemahlene und getrocknete Bio Maca Knolle.  Die empfohlene Einnahmedosis liegt zwischen 1500 und 5000 mg des Wirkstoffs am Tag, das entspricht drei bis acht Kapseln. Wenn man bedenkt, dass die Maca Pflanze in erster Linie ein grundlegendes Lebensmittel ist, wird sie nicht in Kleinstmengen verzehrt. Bei MacaPur handelt es sich um standardisierten Knollen Extrakt, hier liegt eine konzentriertere Dosis vor. Es wird zur Einnahme von mindestens 900 mg Maca Pulver, bzw. zwei 450 mg MacaPur Tabletten oder Kapseln geraten. Ein Eßlöffel  Maca Pulver täglich im Mixgetränk entspricht dem peruanischen Maca-Genuss. Eine Überdosierung ist unwahrscheinlich – pharmakologisch unerwünschte Wirkungen wurden bislang nicht festgestellt.

Geschichte

Die Knolle wird geschätzt seit 1300 bis 2000 Jahren in den Anden-Regionen kultiviert und stellte immer eine wichtige Nahrungsgrundlage der peruanischen Anden-Bewohner dar. In höchstgelegenen Gebieten angebaut, 3500 bis 4500 m über dem Meeresspiegel, trotzt sie in der rauen Landschaft dem widerspenstigen Lebensraum – diese konzentrierte Kraft der Pflanze sammelt sich in den Knollen. Kaum eine Pflanze kann unter diesen Lebensbedingungen mithalten. Sie war in der peruanischen Bevölkerung besonders beliebt wegen ihres hohen Nährstoffgehalts und zur positiven Beeinflussung der Fruchtbarkeit und Libido.  Während der Inka-Zeit war der Genuss der Knolle den privilegierten Schichten vorbehalten und wurde oft als Auszeichnung an tapfere Krieger verliehen. Die Krieger nahmen die Wurzel zu sich, bevor sie in den Kampf zogen. Sie taten dies, um ihre Kraft und Ausdauer zu erhöhen. Nach der Eroberung einer Stadt war der Gebrauch dann strengstens untersagt – um die ungezügelten Kräfte im Zaum zu halten. Genauso als Grundnahrungsmittel, denn der Nährstoffgehalt der Wurzel ist unschlagbar! Bis heute hat sich der Ruf der Pflanze gehalten, als Stärke, Libido und Fruchtbarkeit fördernd, was in zahlreichen Studien nachgewiesen wurde.

Lepidium Meyenii – Die Botanik der Pflanze

Lepidium Meyenii oder Maca ist eine Stärke-Pflanze, die zur Familie der Kohlgewächse zählt (Brassica). Die Kreuzblütler - Pflanze aus den Anden von Peru verfügt über höchste Frost-Resistenz und wächst in Höhen, in denen wenige Pflanzen mithalten.

Die Gattung Lepidium gehört zur Familie der Brassicaceae, die etwa 175 Arten umfasst.

Die Art der Brassicaceae ist in drei große Klassen unterteilt – Dileptium, Monoploca und Lepidium. Die Gattung Lepidium gehört zum Stamm der Lepidieae und dem Abschnitt Monoploca der Brassicaceae-Familie. Zwar ist wenig über die Herkunft der Lepidium Meyenii bekannt, doch wird angenommen, dass sie ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammt. Die Art Lepidium wächst in höchst angesiedelten Lebensräumen von 3500 – 4500m. Maca ist eine Anden-Erntepflanze und gehört zur Art Lepidium. Es wird angenommen, dass die Maca - Pflanze in Junin (dem größten Anbaugebiet) seit über tausend Jahren angebaut wird.  Lepidium Meyenii, auch bekannt als Lepidium Peruvianum, ist ein rosettenförmiger Blattbüschel mit einer vergrößerten fleischigen unterirdischen Hypokotyl. An ihrem Wurzelende bildet die Pflanze eine rübenähnliche Form – das Produkt, dass als Maca bekannt ist. Diese Hypokotyle sind unterschiedlich gefärbt: von tieflila über rot und gelb bis cremefarben.

Jede Farbe hat ihre Stärken

Die rote, gelbe und schwarze Maca sind am weitesten verbreitet und verfügen über unterschiedliche Wirkungen. Herausstechend sind die rote und die schwarze Lepidium meyenii:

Chemie – was steckt in den Kapseln?

Die gebräuchliche Form der Kapseln enthält die wertvollen Extrakte der nährstoffreichen Pflanze:

  • Senföle (Die aromatischen Senföle werden auch mit der aphrodisierenden Wirkung in Verbindung gebracht)
  • Phenolsäure und Saccaride (Die antioxidativen Fähigkeiten der Kapseln basieren auf den mindestens 22 Phenolsäuren der Knolle. Die getrocknete Wurzel enthält 59% Saccharide (Kohlenhydrate))
  • Weitere Bestandteile:
  •  Aminosäuren, Spurenelemente, Vitamine, Sterole, Proteine, Ballaststoffe und Fettsäuren

Risiken

Wenig Nebenwirkungen sind über die Wurzel bekannt. Menschen mit Schilddrüsen-Problemen sollten auf die Knollenpflanze eher verzichten: erhöhte Zufuhr von Senfölglycosiden in Kombination mit geringer Jodzufuhr kann einen Kropf verursachen. Eine Warnung wird auch für schwangere Frauen und in der Stillzeit ausgesprochen – über die Wirkung in diesen Bereichen des Lebens liegen bislang noch zu wenig Daten vor.

Die meisten Menschen vertragen Maca ausgezeichnet.

Auch wenn nicht alle Eigenschaften mit Studien belegt sind: Die Knolle ist höchstverträglich und sicher beim Verzehr als Speise. Die Bio Kapseln gelten auch bei höherer Dosierung bei einem Verzehr von bis zu 3 Gramm täglich als höchstwahrscheinlich sicher.

Maca – Weitere Bezeichnungen:

Ayak Chichira, Ayuk Willku, Ginseng der Anden, Ginseng Péruvien, Lepidium meyenii, Lepidium peruvianum, Maca Maca, Maca Péruvien, Maino, Maka, Peruanisches Ginseng, Peruanisches Maca.