Moringa Pulver

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Die Pflanzengattung Moringa Oleifera und ihre wertvollen Essenzen gelten als ungemein wertvoller Beitrag für die Ernährung und sind nicht erst seit gestern in vielen Fragen der Gesundheit angesagt. Denn die Essenzen der Moringa Pflanze, die beispielsweise als Pulver, in Form von Kapseln, aber auch in flüssiger Form erhältlich sind, weisen viele essenzielle Aminosäuren und ein weitreichendes Nährstoffspektrum vor. Doch ist das wirklich alles, was es über die Pflanze, die oft auch als Moringa Baum oder Bäumchen bezeichnet wird, zu wissen und zu sagen gibt?

Nein, natürlich nicht. Denn die Moringa Oleifera Pflanze machen bei Weitem nicht nur ihre wertvollen Essenzen so kostbar. Allerdings sollte man sich erst einmal die Pflanzengattung der Moringa Oleifera genauer ansehen, um nachvollziehen zu können, was diese ausmacht.

Der Wunderbaum: Die Hintergrundgeschichte der Moringa Oleifera

Die Moringa Oleifera bezeichnet eine Pflanze, die der Gattungsfamilie der Bennussgewächse (bot. Moringaceae) angehört. Diese Pflanzenfamilie ist mit 13 bekannten Arten relativ klein und daher auch mehr oder weniger "selten". Das macht die Dinge, die man aus ihren Stämmen, Blättern und Knospen gewinnen kann, natürlich umso wertvoller. Ihren Namen verdankt die Moringa Oleifera dabei der indischen Malabar-Region, in der sie ursprünglich und noch heute gedeiht – dort nannte und nennt man sie allerdings meist "Moringo". Die Moringa Pflanze wächst jedoch in ganz Indien, auf der arabischen Halbinsel, in Ostafrika, in Madagaskar und im südwestlichen Afrika. In den Lehren des Ayurveda sind der kleine Wunderbaum und sein Samen übrigens bereits seit mehr als 4000 Jahren als „Baum des Lebens“ bekannt. Der Grund ist der, dass es sich bei der Moringa Oleifera tatsächlich um eine der nährstoffreichsten Pflanzen der ganzen Welt handelt.

Die Artenfamilie der Moringa Oleifera umfasst eine ganze Reihe kleiner Sträucher oder Bäume, welche Laub abwerfen und für ihre knolligen Wurzeln und für ihre angeschwollenen Stämme bekannt sind. Diese enthalten übrigens nicht selten – vor allem in ihren sukkulenten Bereichen – das Schwefelatom Senfölglykosid, was dazu führt, dass sie nach Meerrettich riechen. Die strauchartigen Moringa Oleifera Arten haben hingegen meist nur wenige Zweige, die bei Dürre direkt austrocknen. Bei Feuchtigkeit treiben sie jedoch recht schnell wieder aus. Die Blätter der Moringa sind meistens zwei- oder dreifach gefiedert – und manche Arten tragen während der Wachstumszeit sogar Blüten. Hinzu kommt eine Kapselfrucht, die zahlreiche Pflanzen der Gattung tragen. In diesen bilden sich nicht nur Samen, sondern auch Nährgewebe.

Der Wunderbaum und seine kostbaren Inhaltsstoffe für die Gesundheit

Die Samen der Moringa Oleifera Pflanze liefern ein reichhaltiges Öl (Behenöl genannt), das früher bevorzugt zur Schmierung von Uhren genutzt wurde. Heute wird es seiner hohen Nährstoffwerte wegen als sehr edel angesehen und als Öl zum Verzehr oder in der Hautpflege, zum Beispiel bei der Herstellung von Seifen, Lotionen, Kosmetik und mehr, verwendet. Jedoch kann man auch aus den knolligen Wurzeln der Moringa Oleifera zahlreiche wertvolle Stoffe gewinnen. Aber nicht nur das: Die reichhaltigen Baum Wurzeln und auch die Blätter können durchaus auch als Gemüse und daher direkt nach dem Zubereiten verzehrt werden. Und dabei kommen sie auch noch der Gesundheit zugute.

Die Samen der Moringa Oleifera Pflanze strotzen übrigens nicht nur regelrecht vor Nährstoffen, sondern weisen verschiedenen Schweizer Forschungen nach eine recht hohe Reinigungskraft vor. Die Baum Samen enthalten Stoffe, die beispielsweise problemlos verunreinigtes Wasser reinigen und so trinkbar machen können. Dabei reichen den eben genannten Forschungen nach durchschnittlich etwa 0,2 Gramm Pulver der Wunderbaum Samen, um einen Liter Trinkwasser aufbereiten zu können. Die Blätter der Moringa Pflanze werden hingegen meist getrocknet und gemahlen, oder ausgepresst. Auch in ihnen finden sich eine ganze Reihe von Nährstoffen, Vitaminen, Mineralien und anderen Spurelementen, die dem Körper rund um gut tun und der Gesundheit zugutekommen. Der Moringa Baum macht es uns auch in Deutschland möglich, die zahlreichen Nährstoffe für uns, für unsere Gesundheit und für unser Wohlbefinden zu nutzen.

Die Essenzen der Pflanze enthalten also ungemein viele Vitamine, Mineralien und sekundäre Pflanzenstoffe. Zudem ist jedoch auch der Eiweißanteil, den der kleine Wunderbaum vorweist, nicht zu verachten. Ebenfalls in großen Mengen vertreten sind außerdem Kalium, Eisen und Antioxidantien wie Quercitin, Kaempferol und Epigallocatechingallat (EGCG). Mittel, die aus den Blättern der Pflanze hergestellt wurden, weisen zudem einen recht stattlichen Vitamin-A Gehalt auf. Des Weiteren punktet der Moringa Baum durch zahlreiche Aminosäuren, die jedoch in einem ausgewogenen Verhältnis vorhanden sind. Als Ernährungsergänzung ist Moringa also deshalb so ungemein gefragt, weil es dem Körper schnell und unkompliziert viele lebenswichtige Stoffe zuführt. Aber, was heißt das im Detail?

Die Moringa Oleifera Pflanze und ihre einzigartige Wirkung im Detail

Moringa Oleifera ist zum Beispiel sehr reich an Kalzium, welches einem stabilen Knochenbau auch den Zähnen zugutekommt. Anders als bei Milchprodukten, die bekanntlich ebenfalls große Mengen Kalzium enthalten, wird das Kalzium, welches die Moringa Oleifera liefert jedoch viel schneller und leichter vom Organismus aufgenommen und daher auch verarbeitet.

Da die Essenzen der Moringa Oleifera Pflanze reich an Nährstoffen, Vitaminen, Mineralien und mehr wie etwa Beta-Karotin, Vitamin E, C und auch Eisen sind, fördert der Wunderbaum die Sauerstoffzufuhr im Hirn und im gesamten Körper, was die Hämoglobinbildung des Blutes unterstützt und die Hirnzellen anregt. Dadurch werden die Konzentrationsstärke und das Leistungsvermögen auf natürliche und schonende Weise gesteigert, was nicht nur für Schüler und Studenten nützlich sein kann.

Moringa Oleifera enthält allerdings auch nahezu alle bekannten Aminosäuren, was dazu führt, dass der Organismus sein verfügbares Eiweiß, welches zum Beispiel für die Produktion von Hormonen und Antikörpern und auch für den Aufbau von Knochen, Zähnen, Muskeln, Bindegewebe und Blutgefäßen wichtig ist, durch den Wunderbaum gezielter verwenden kann. Ein großer Teil der in den Moringa Essenzen enthaltenen Aminosäuren ist übrigens essenziell, was bedeutet, dass es sich um Aminosäuren handelt, die der Körper selbst nicht herstellen kann. Aus diesem Grund ist er darauf angewiesen, dass ihm diese Aminosäuren extern – zum Beispiel durch die Ernährung – zugeführt werden.

Die Moringa Oleifera enthält allerdings auch wertvolle Aminosäuren wie beispielsweise Histidin und Arginin, welche im Kindesalter und daher im Wachstum nicht vom Körper produziert werden und daher ebenfalls während dieser äußerst sensiblen Phase als essenziell gelten.

Der Wunderbaum steigert aber nicht nur das Wohlbefinden, sondern kann den Körper durch seine hohen Antioxidativ-Werte sehr gezielt vor modernen und schädlichen Einflüssen schützen – nämlich vor den gefürchteten Freien Radikalen. Freie Radikale werden in unserer heutigen Gesellschaft nicht selten mit der Entstehung vieler Krankheiten in Zusammenhang gebracht. Sie schaden der Gesundheit, ohne sie zu sehen und lange Zeit oft auch ohne, dass man sie spüren kann. Allerdings sorgen moderne Faktoren wie Stress, eine einseitige Ernährung und ein hoher und häufiger Alkohol- und Tabakkonsum, aber auch die Belastung von außen durch schädliche Ozonwerte und zu starke UV-Strahlung dafür, dass unser Körper immer häufiger immer höheren Dosen von Freien Radikalen ausgesetzt ist.

Wissenswertes über den Verzehr und Selbstanbau der Moringa Pflanze

Doch wie sollte man Moringa zu sich nehmen? Moringa Pulver kann man wunderbar als Gewürz in Suppen und Salaten verwenden, kann damit aber auch Säfte, Süßspeisen und vieles mehr veredeln. Ähnlich sieht es mit Moringa Öl aus, mit dem man ebenfalls Speisen wie Salate verfeinern kann. Anders als bei Kapseln und Pulver, die nahezu ausschließlich von innen wirken, kann man das Öl jedoch auch zur Pflege der Haut verwenden – zum Beispiel, indem man Peelings, Lotionen oder Pflegemasken damit anreichert. Kapseln sollten hingegen so eingenommen werden, wie es auf der beiliegenden Packungsbeilage beschrieben steht. Meistens sollte aber zum Beispiel eine Kapsel pro Tag eingenommen werden.

Selbstverständlich kann man die Baum Blätter und auch die Baum Wurzeln, beispielsweise als Tee aufgegossen oder wie bereits erwähnt als „Gemüsesorte“, frisch und direkt verzehren. Dafür benötigt man allerdings frische Zutaten, die hierzulande unter Umständen schwer erhältlich sind. Eine Alternative sind selbstverständlich hochwertige Produkte aus dem Reformhaus oder aus dem Onlinehandel. Unser Shop umfasst beispielsweise zahlreiche Produkte aus einem Sortiment, das sich ausschließlich mit den Produkten der Moringa Oleifera Pflanze beschäftigt. Noch frischer geht es aber natürlich, wenn man sich zu Hause seinen eigenen Baum zieht. Aus diesem kann und sollte man zwar nicht im Alleingang Öl und andere Essenzen gewinnen, man kann jedoch die Blätter und die Wurzeln, zum Beispiel für einen Teeaufguss, verwenden.

Dazu werden nur einige Samen benötigt, die man in einen mittelgroßen Topf und in eine ausgewogene Mischung aus Erde und Sand geben sollte – etwa 1,5 Zentimeter tief. In den nächsten Wochen und Monaten bevorzugen es der kleine Wunderbaum und sein Samen übrigens warm und sonnig und sie sollten regelmäßig, aber auch nicht zu oft, gegossen werden. Der Baum wächst bei der richtigen Haltung und Pflege circa 30 Zentimeter im Monat und kann in nur einem Jahr eine Gesamthöhe von drei bis vier Metern erreichen. Die ersten frischen Blätter kann man bereits nach einigen Wochen oder Monaten "ernten“.